| Online-Auktionen sind heutzutage im Netz
weit verbreitet. Der Begriff ist ziemlich
unscharf; er reicht von einer Art
Kleinanzeigen-Sammlung bis hin zu
klassischen Auktionen, die zu einem
bestimmten Zeitpunkt stattfinden und bei
denen man über das Internet mitbieten kann.
In der Regel verbergen sich hinter
Internet-Auktionen private oder gewerbliche
Verkaufsangebote, die nicht zu einem
Festpreis erfolgen, sondern wo ein
Höchstgebot den Zuschlag erhält. Der Vorteil
für den Käufer ist ein grosses Angebot, der
Vorteil für den Verkäufer eine breite
Kundenbasis. Es kommen allerdings durch den
Transport noch zusätzliche Portokosten und
für die Auktionsplattform noch Gebühren
dazu. Internet-Auktionen sind daher wenig
geeignet für Dinge, für die ein Überangebot
da ist oder die sehr sperrig und teuer zu
transportieren sind. Für ersteres sind
Flohmärkte immer noch eine beliebte
Alternative, für zweiteres bietet sich der
Kleinanzeigenteil einer lokalen Zeitung an.
Die Bedingungen unterscheiden sich bei
den verschiedenen Plattformen (siehe
Links). In der Regel
ist eine Registrierung kostenlos.
Ehrlichkeit zahlt sich sowohl für Käufer als
auch für Verkäufer langfristig aus, es gibt
jedoch leider immer wieder schwarze Schafe.
Man sollte daher eine gewisse Vorsicht
walten lassen und manchmal lieber auf ein
Geschäft verzichten. Meist hilft es auch,
den Geschäftspartner vorher zu kontaktieren;
meist merkt man sehr schnell, mit welcher
Sorte Mensch man es zu tun hat. Weitere
Vorsichtsmassnahmen: Halten Sie Ihr Passwort
für jede Auktionsplattform unbedingt geheim
und verwenden Sie kein einfaches Wort, kein
Geburtsdatum oder dergleichen. Wenn der
Wohnort des Verkäufers in der Nähe liegt,
kann man häufig auch eine Abholung
vereinbaren; man übergibt das Geld dann bar
bei Erhalt der Ware und spart überdies noch
die Portokosten. |