Allgemeines

Online-Auktionen sind heutzutage im Netz weit verbreitet. Der Begriff ist ziemlich unscharf; er reicht von einer Art Kleinanzeigen-Sammlung bis hin zu klassischen Auktionen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden und bei denen man über das Internet mitbieten kann.

In der Regel verbergen sich hinter Internet-Auktionen private oder gewerbliche Verkaufsangebote, die nicht zu einem Festpreis erfolgen, sondern wo ein Höchstgebot den Zuschlag erhält. Der Vorteil für den Käufer ist ein grosses Angebot, der Vorteil für den Verkäufer eine breite Kundenbasis. Es kommen allerdings durch den Transport noch zusätzliche Portokosten und für die Auktionsplattform noch Gebühren dazu. Internet-Auktionen sind daher wenig geeignet für Dinge, für die ein Überangebot da ist oder die sehr sperrig und teuer zu transportieren sind. Für ersteres sind Flohmärkte immer noch eine beliebte Alternative, für zweiteres bietet sich der Kleinanzeigenteil einer lokalen Zeitung an.

Die Bedingungen unterscheiden sich bei den verschiedenen Plattformen (siehe Links). In der Regel ist eine Registrierung kostenlos. Ehrlichkeit zahlt sich sowohl für Käufer als auch für Verkäufer langfristig aus, es gibt jedoch leider immer wieder schwarze Schafe. Man sollte daher eine gewisse Vorsicht walten lassen und manchmal lieber auf ein Geschäft verzichten. Meist hilft es auch, den Geschäftspartner vorher zu kontaktieren; meist merkt man sehr schnell, mit welcher Sorte Mensch man es zu tun hat.

Weitere Vorsichtsmassnahmen: Halten Sie Ihr Passwort für jede Auktionsplattform unbedingt geheim und verwenden Sie kein einfaches Wort, kein Geburtsdatum oder dergleichen. Wenn der Wohnort des Verkäufers in der Nähe liegt, kann man häufig auch eine Abholung vereinbaren; man übergibt das Geld dann bar bei Erhalt der Ware und spart überdies noch die Portokosten.

(c) 2005 Franz-Manfred Schüngel

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